Walter Kempowski (* 29. April 1929 in Rostock; † 5. Oktober 2007 in Rotenburg (Wümme)) war ein deutscher Schriftsteller. Er wurde vor allem durch seine stark autobiografisch geprägten Romane der Deutschen Chronik bekannt sowie durch sein Projekt Das Echolot, in dem er Tagebücher, Briefe und andere Alltagszeugnisse zu Zeitgemälden collagierte.
Walter Kempowski wurde als Sohn des Reeders und Schiffsmaklers Karl Georg Kempowski (1898–1945), Teilhaber der Reederei Otto Wiggers, und der Hamburger Kaufmannstochter Margarethe Kempowski (1896–1969), geb. Collasius, in Rostock geboren. Er besuchte ab 1935 die St.-Georg-Schule, eine Knabenschule, und wechselte 1939 auf das Realgymnasium. Erste literarische Versuche entstanden unter dem Einfluss von Walter Görlitz, der im Haushalt der Kempowkis zur Untermiete wohnte.[1]
Quelle: Wikipedia